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Haushaltshelfer Niederrhein – Daheim gut versorgt

Vorbeugen ist das A und O

Kraft, Gleichgewicht, fester Stand.

Drei Übungen für jeden Tag, vier Kraftübungen mehr, ein sicheres Bad und gutes Essen. Sie brauchen nur einen stabilen Stuhl und die Arbeitsplatte in der Küche. Wir machen gern mit.

Aus unserer Broschüre

Drei Übungen für jeden Tag.

Angelehnt an das Programm „Gleichgewicht und Kraft“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Erst fünfmal, später zehnmal.

  1. Aufstehen

    Vorn auf den Stuhl setzen. Leicht vorbeugen, aufstehen und langsam wieder setzen.

    10-mal

  2. Fersen heben

    Beide Hände an die Arbeitsplatte. Langsam auf die Zehenspitzen, kurz halten, langsam zurück.

    10-mal

  3. Seitwärts gehen

    Beide Hände an die Arbeitsplatte. Kleine Schritte zur Seite und wieder zurück.

    10 Schritte hin, 10 zurück

Sicher üben

  • Stuhl ohne Rollen, mit der Lehne an die Wand. Feste Schuhe.
  • Festhalten ist ausdrücklich erlaubt – Arbeitsplatte, Lehne, Fensterbank.
  • Bei Schmerzen oder Schwindel sofort aufhören.
  • Wer unsicher auf den Beinen ist, spricht vorher mit der Hausarztpraxis.
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel schwächen Kraft und Gleichgewicht – Medikamente prüfen lassen.

Wenn die Grundübungen leicht fallen

Vier Übungen mehr Kraft.

Zwei- bis dreimal pro Woche, jede Übung acht- bis zwölfmal. Kräftige Beine und Arme sind der beste Schutz, falls man doch einmal stolpert.

  1. 4

    Wandliegestütz

    Einen Schritt vor der Wand, Hände auf Schulterhöhe. Arme beugen, bis die Nase fast die Wand berührt, und wieder strecken.

    8- bis 12-mal

  2. 5

    Kniebeuge am Stuhl

    Hinter dem Stuhl stehen, Hände auf der Lehne. Knie beugen, als wollten Sie sich setzen – nur halb so tief – und wieder hochdrücken.

    8- bis 12-mal

  3. 6

    Treppe

    Eine Stufe hoch, eine runter, Hand am Geländer. Erst mit dem starken Bein beginnen, dann wechseln.

    10- bis 20-mal

  4. 7

    Wasserflaschen heben

    Zwei gefüllte 0,5-Liter-Flaschen. Im Sitzen die Arme seitlich bis Schulterhöhe heben und langsam senken.

    10-mal

Gleichgewicht

Zwei Übungen für den sicheren Stand.

  1. Tandemstand

    Einen Fuß direkt vor den anderen, Ferse an Zehen, eine Hand an der Arbeitsplatte. Zehn Sekunden halten, Füße wechseln.

  2. Gewichtsverlagerung

    Hüftbreit stehen, Hände an der Platte. Gewicht langsam auf ein Bein verlagern, bis der andere Fuß fast abhebt. Fünf Sekunden halten, Seite wechseln.

Ein Plan, der bleibt: nach dem Frühstück die drei Grundübungen, montags und donnerstags die Kraftübungen dazu. Wer Alltagshilfe hat, hängt die Übungen an die Einsatztage.

Ein Tipp fürs Bad

Fester Stand.

Nasse Fliesen, glatte Wanne: Im Bad passiert ein großer Teil der Stürze zu Hause. Vier einfache Dinge machen es sicherer.

  1. Licht an. Immer, bevor Sie ins Bad gehen – nachts auch im Flur.

  2. Feste Hausschuhe. Hinten geschlossen, keine Schlappen.

  3. Haltegriff statt Handtuchhalter. Halt gibt nur, was dafür gebaut ist.

  4. Badematte. Mit rutschfester Unterseite – oder gar keine.

Der Boden macht den Unterschied. Unsichtbar, ohne Umbau, an einem Tag.

Rutschfest 365, unser Schwesterunternehmen, macht Dusche, Wanne und Fliesen dauerhaft rutschhemmend. Mit Pflegegrad gibt es dafür einen Zuschuss der Pflegekasse. Wir stellen den Kontakt her.

Mehr zum Zuschuss und zu Stürzen

Und wir?

Wir machen mit.

Prävention heißt bei uns nicht Vortrag, sondern Alltag. Weil wir mehrere Stunden am Stück da sind, ist Zeit für Bewegung, gutes Essen und einen Blick auf die Wohnung.

  • Spaziergang statt Sofa

    Jeder Einsatz hat Zeit für einen Weg nach draußen – zum Bäcker, um den Block, in den Park. Gehen ist das beste Training.

  • Kochen mit Eiweiß

    Wir kochen gemeinsam und achten darauf, dass Quark, Ei, Fisch oder Hülsenfrüchte auf dem Teller landen – und das Glas Wasser daneben steht.

  • Übungen mit Begleitung

    Wer nicht allein anfangen möchte, macht die Übungen mit uns. Wir zählen mit, geben Halt und merken, wenn etwas nicht stimmt.

  • Blick auf die Wohnung

    Lose Teppiche, dunkle Flure, fehlende Griffe: Wir sprechen an, was gefährlich ist, und helfen, es zu ändern.

Gut essen, genug trinken: rund 1,5 Liter am Tag und zu jeder Mahlzeit etwas Eiweiß – Quark, Käse, Ei, Fisch oder Hülsenfrüchte. Zu zweit schmeckt es besser. Übungen angelehnt an „Gleichgewicht und Kraft“ (BIÖG), Ernährung an Empfehlungen der DGE. Die Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung.

Persönlich statt Paragraf

Lieber nicht allein anfangen? Wir kommen vorbei.

02156 974907-7

Mo – Fr 8 – 17 Uhr · Rückruf innerhalb eines Werktags

  • Anna-Christin Thedens
  • Jan Keiter
  • Gina Gajewski
  • Dirk Thedens

Anna, Jan, Gina oder Dirk gehen bei uns ans Telefon. Unser Team

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Kurz beantwortet

Fragen zur Prävention.

Ab welchem Alter lohnt sich Krafttraining noch?
In jedem Alter. Muskeln reagieren auch mit 80 oder 90 Jahren auf Training. Wer nach einer Krankheit oder einem Sturz wieder anfängt, beginnt mit den drei Grundübungen und steigert langsam.
Wie oft soll ich üben?
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt Kraft- und Gleichgewichtsübungen zwei- bis dreimal pro Woche über mindestens drei Monate. Dreimal 15 Minuten wirken mehr als einmal eine Stunde.
Darf ich die Übungen mit Gehhilfe oder Rollator machen?
Ja – Festhalten ist ausdrücklich erlaubt. Stellen Sie den Rollator mit angezogener Bremse vor sich oder nutzen Sie die Arbeitsplatte. Wer unsicher ist, übt zuerst mit uns oder mit einer Physiotherapeutin.
Zahlt die Pflegekasse etwas für Prävention?
Für Haltegriffe, Duschhocker und einen rutschfesten Boden gibt es mit Pflegegrad Zuschüsse (Pflegehilfsmittel, wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bis 4.180 € je Maßnahme). Unsere Alltagshilfe selbst rechnen wir mit Pflegegrad über Entlastungsbetrag und Umwandlung ab – die Bewegung ist inklusive.

So erreichen Sie uns

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Sprechen Sie aufs Band. Wir rufen zurück. Versprochen.

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